It has been a long time...
Ich weiss, aber da ich diese Woche vier Arbeiten abgeben musste, habe ich zuerst diese geschrieben, aber jetzt bin ich wieder für einige Tage befreit von Journals, Papers, etc. Wie angekündigt waren während der letzten zwei Wochen Susan und teilweise Doris in Kalifornien zu Besuch. Da dieser Reisebericht ein wenig länger wird empfehle ich den Leuten die keine Zeit haben...schaut euch die Bilder an, es war grossartig!
Für diejenigen von euch, die nicht unter Zeitdruck sind, hier unser kurzes Tagebuch:
Am vorletzten Samstag habe ich Susan vom Flughaven abgeholt, selbst ohne meinen zuverlässigen Freund (GPS) wäre es am Los Angeles Airport kein Problem sich zurecht zufinden, wirklich sehr einfach und klar aufgebaut und beschriftet. Vom Flughafen sind wir dann zum Pepperdine Campus gedüst.
Am Sonntag 16. September haben wir zusammen mit Peter und Elke den höchsten Punkt von Malibu erklommen (leider habe ich keine Bilder, da ich die Kamera vergessen habe). Jedenfalls ist dieser Punkt ca. 1000m über Meer.
Wie es sich für Southern California gehört gingen Susan und ich am Montag an den Strand, um genauer zu sein, zu Hermossa Beach, wobei ich ein wenig entäuscht über den Strand war. Hatte mir mehr erwartet, nach allen den Vorschusslorbeeren die ich gehört habe.

Jedenfalls konnte sich Susan beim Mittagessen erstmals mit den amerikanischen Portionen vertraut machen. Am Montag abend hatte ich dann Uni, wie auch den ganzen Tag am Dienstag, während sich Susam am Swimming Pool vergnüngt hatte.
Am Mittwoch morgen ging es dann Richtung San Francisco los. Da Los Angeles und San Francisco mehrere hundert Meilen voneinander empfernt liegen habe ich für die erste Nacht ein Hotel in Monterey gebucht. Den Nachmittag verbrachten wir jedoch in Santa Barbara. Das folgende Bild ist am Pier von Santa Barbara.

Hauptstrasse in Santa Barbara

Von Santa Barbara fuhren wir wie bereits erwähnt durch das Landesinner weiter nach Monterey. Wie einige von euch sicherlich wissen produzieren die Kalifornier auch Wein, welcher gar nicht so schlecht ist...aber dazu später mehr, jedenfalls "wimbden" die Amis nicht mehr per Hand, sonder fahren mit einer Maschine drüber. Die Maschine sieht aus wie das innere einer Autowaschanlage. Dies macht bei diesen Anbauflächen, welche ca. 1000 mal grösser als im Wallis sind, ja auch durchaus Sinn (Dies sollte ein Wink an gewisse Personen sein die landwirtschaftliche Geräte wie Hexler etc besitzen, und diese mehrmals täglich benutzen :)
Hier noch ein Bild vom Landesinneren von Californien

Es ist wirklich äusserst trocken in Californien, ich wundere mich immer wieder, woher die das ganze Wasser haben. Angeblich zapft LA sein Wasser zum Teil aus einem See. Der Wasserspiegel dieses Sees soll in den letzten Jahren um 10Meter (ich lasse die Matematiker ausrechnen wiviele Kubikmeter Wasser dies sind) gesunken sein. Viel Glück für die Zukunft sage ich da nur...
Susan und ich erreichten Monterey am Mittwoch um ca. 19.00 Uhr und bezogen dann unser Motel. Danach machten wir uns auf um etwas essbares zu finden und die Strandpromenade zu besichtigen.
Auf der Suche nach einem passenden Restaurant wollten wir auch die ominöse "MainStreet" besichtigen, leider hinderte uns unser Hunger daran dies zu tun. Wie ihr sicher schon gemerkt habt ist es nicht ganz so einfach gutes Essen in den USA zu finden, mit gutem Essen meine ich jetzt nicht Fleisch zwischen zwei Scheiben Brot, dies wäre nämlich kein Problem. Zum Schluss fanden wir dann doch noch ein Restaurant welches unserem Geschmack entsprach (Kein Fisch für mich und keine Börger für Susan).
In den kommenden Tagen erzähle ich euch dann über unsere Erlebnisse in San Francisco. Kleine Bemerkung: Frisco sagen nur die Europäischen (vornehmlich) Deutschen Touristen. Die Leute von San Francisco mögen diesen Ausdruck nicht wirklich.
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